|
Kurt Hessenberg: Konzert Nr. 1 für Orchester
(„Concerto grosso“), Op. 18 (1938) [21’40”]
|
|
|
1. Allegro ma non troppo. [6’55”] |
|
2. Adagio. [6’05”] |
|
3. Allegro moderato. [8’40”] |
Veröffentlicht und aufgenommen mit Genehmigung von F.E.C.
Leuckart, München. Ursprünglich wurde
das Werk als Concerto grosso veröffentlicht, doch der
Komponist wählte später die Bezeichnung Konzert für
Orchester, denn das Werk ist von größerem konzeptionellem
Atem als der ursprüngliche Titel andeutet. Nach einer
beeindruckenden Uraufführung 1939 beim Internationalen
Musikfestival in Baden-Baden mit dem Städtischen Orchester unter
Leitung von Gotthold E. Lessing erntete das Werk höchste
Anerkennung und wurde in Deutschland, aber auch außerhalb
Deutschlands Hessenbergs meistaufgeführtes Werk. Furtwängler
brachte das Werk nicht nur in Berlin zur Aufführung, sondern auch
im Oktober 1939 im Rahmen einer Tournee mit den Berliner
Philharmonikern in Hamburg und Dresden. Angeregt
durch Furtwänglers Aufführungen nahmen auch andere berühmte
Maestri das Werk in ihr Repertoire auf: Oswald Kabasta, Karl
Elmendorff, Hans Rosbaud, Hans Weisbach, Franz Konwitschny sowie
– in den 50er Jahren – Georg Solti. Für dieses Werk wurde
Hessenberg 1940 mit dem Nationalen Musikpreis für
Komposition ausgezeichnet.
|